Viele Anleger fragen sich, wann der richtige Zeitpunkt zum Investieren ist. Mindestens genauso wichtig ist jedoch die Gegenfrage: Wann sollten Sie nicht investieren? Genau hier passieren die teuersten Fehler. Ein bekanntes Sprichwort bringt es auf den Punkt: „Was jeder weiß, macht mich nicht mehr heiß.“ Wenn plötzlich alle über ein bestimmtes Investment reden oder bereits investiert sind, ist es meist zu spät. Die große Rendite wurde dann bereits erzielt.
Tipps um den passenden Zeitpunkt zu erwischen
Fehlentscheidungen entstehen häufig aus Hektik, medialem Hype oder gut gemeinten, aber unqualifizierten Ratschlägen. Wer diese erkennt und bewusst meidet, schützt sein Kapital und verschafft sich einen entscheidenden Vorteil. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Situationen und Marktphasen, in denen Zurückhaltung die klügere Entscheidung ist. Zusätzlich erhalten Sie konkrete, praxisnahe Tipps, wie Sie Edelmetallinvestments strategisch einsetzen, um langfristig Vermögen aufzubauen.
1. Warum Angst und Gier die schlechtesten Berater sind
Gerade in Phasen extremer Euphorie sollten Sie besonders vorsichtig sein. Medienberichte, Social Media und Stammtischmeinungen erzeugen oft künstlichen Druck. Investieren Sie niemals aus Angst oder Gier, sondern nur auf Basis fundierter Informationen. Hören Sie vor allem nicht auf Menschen, die selbst keine Investments besitzen oder langfristig keinen echten Ertrag erwirtschaften. Wer keine Ergebnisse vorweisen kann, sollte auch keine Ratschläge geben.
2. Allzeithoch? Weshalb Geduld jetzt wichtiger ist als Aktion
Ein weiterer klassischer Fehler: Investieren am Allzeithoch. Auch ein gutes Investment ist kein Selbstläufer. Märkte bewegen sich zyklisch – ähnlich einer Sinuskurve. Preise steigen, korrigieren und steigen erneut. Rücksetzer sind keine Schwäche, sondern oft die besten Einstiegsgelegenheiten. Geduld zahlt sich langfristig fast immer aus.
3. Hohe Rabatte? Warum es echtes Gold nicht billiger gibt
Seien Sie außerdem skeptisch bei angeblichen hohen Rabatten auf Edelmetalle. Gold und Silber sind fest an den Marktpreis gekoppelt. Rabatte von 20–40 % sind unrealistisch und meist ein Warnsignal für Fake-Gold oder unseriöse Händler.
4. Warum Diversifikation Ihr größter Schutz vor Verlusten ist
Ebenso entscheidend ist die Risikostreuung. Setzen Sie niemals Ihr gesamtes Vermögen auf eine einzige Anlage. Wer alle Chips auf eine Karte legt, riskiert unnötig hohe Verluste. Der Schlüssel zu ruhigem Schlaf und stabilen Renditen heißt Diversifikation. Bei Edelmetallen gilt aktuell häufig eine Quote von etwa 30 % des Gesamtvermögens, verteilt auf Gold und Silber.
5. Was Sie bei Edelmetallen steuerlich beachten müssen
Ein wichtiger Punkt ist auch die Steuer: Beim Kauf von Gold fällt keine Mehrwertsteuer an. Halten Sie Ihr Gold mindestens ein Jahr, können Sie es steuerfrei verkaufen. Verkaufen Sie vorher, werden 25 % Kapitalertragsteuer auf den Gewinn fällig – nicht auf den gesamten Verkaufspreis, sondern nur auf die Differenz zwischen Kauf und Verkauf.
Liegt dieser Gewinn unter dem Freibetrag von 1.000 Euro im Jahr 2025, bleibt er steuerfrei; erst darüber hinaus fällt eine Besteuerung an.
→ Genaue Informationen zur Besteuerung bei Edelmetallen erhalten Sie in diesem Beitrag.
Zahlung per PayPal & Co






